Fahrplanauskunft

Defmobil Fahrplan:

Fahrplan DefMobil
Donnerstag, 03. Dezember 2020
St. Jakob in Defereggen
-7/-3

Osttiroler Pustertal:

Tel.: 0664 155 9920

Iseltal:

Tel.: 0664 155 9971

Defereggental:

Tel.: 0676 7412663 oder 0664 155 9963

Der diensthabende Arzt ist am Gemeindeaushang
und im Internet unter www.notarztverband.at jederzeit ersichtlich

Leitstelle:

Tel.: 141

 

Winter 2008/09

Winter 2008/ 09, ein Winter der alle Planungen über den Haufen warf!
 

Der vergangene Winter stellte für das Wild und somit auch für die Hopfgarter Jägerschaft eine echte Heraus-
forderung dar.

Wie jedes Jahr wurden auch im Herbst 2008 die Futter-
stände mit Raufutter und Kraftfutter beliefert.
Die hierfür erforderliche Menge ergab sich auf Grund der mehrjährigen Erfahrung, diese Form der Planung hatte sich in den letzten Jahren durchaus bewährt.

Anders stellte sich die Situation jedoch im vergangenen Winter dar. Die Futtermengen, die normalerweise für eine Fütterungsperiode reichen, waren auf Grund des frühen Wintereinbruchs zum Teil bereits Mitte Jänner aufge-
braucht. Sogleich wurde begonnen, die zur Neige gehenden Reserven wieder aufzufüllen. Im Zwenewaldtal war dies mit dem Pistengerät möglich, im Dölacher Almtal und auf der Sonnseite wurde mit dem Motorschlitten Raufutter nachgeliefert. Man hoffte, damit für diesen Winter das Auslangen zu finden.

Doch es kam anders als gedacht: weitere Schneefälle und die tiefen Temperaturen ließen die Vorräte weiterhin rasch schwinden. Aufgrund der Schneelage und der vor allem in der Dölacheralm abgegangenen Lawinen war die Versorgung mit dem Pistengerät oder dem Motorschlitten unmöglich. So entschloss sich der Jagdverein Hopfgarten, die nicht mehr zu erreichenden Futterstände auf der Stodritze, Musige und am Holzboden mittels Helikopter
zu versorgen. Diese Versorgungsflüge wurden am 19. Februar 2009 durchgeführt, die von der Hopfgarter Jägerschaft bestens organisierte Aktion verlief planmäßig. Somit konnten wir unserem Wild die bestmögliche Unter-
stützung geben, um mit den extremen Wetter-bedingungen zurechtzukommen.

Dennoch waren Ausfälle in der Größenordnung von 20 bis 30% beim Rehwild befürchtet worden. Dies scheint sich aber erfreulicherweise nicht zu bestätigen, denn es wurde im Frühjahr verhältnismäßig wenig Fallwild gefunden. Dies ist sicher ein Beleg dafür, dass gesundes Wild auch unter extremen Winterbedingungen mit großen Schnee-
mengen überleben kann. Gamswild verkraftet solche Situationen generell besser und nimmt auch die fürs Rehwild gedachten Fütterungen gerne an.

In jedem Fall darf die Hopfgarter Jägerschaft für sich in Anspruch nehmen, alles in ihrer Hand Stehende unternommen zu haben.