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Archiv

Nachruf

Dekan und Pfarrer Mag. Reinhold Pitterle

Am Sonntag, 10. Juli 2022 ereilte uns die traurige Nachricht,
dass unser lieber Herr Dekan und Pfarrer Mag. Reinhold Pitterle verstorben ist.

 

 

Der Altdekan von Matrei i. O., Reinhold Pitterle, ist unerwartet am 10. Juli 2022 gestorben.

Ein Nachruf von seinem Bruder Elmar.

Mag. Reinhold Pitterle seit 2020 ständiger Aushilfspriester im Seelsorgeraum Assling starb am 10. Juli 2022 unerwartet vor der Feier der Hl. Messe in der Kirche St. Justina. Er wurde geboren in Assling am 6. Jänner 1951. Nach dem Besuch der Volksschule besuchte er das Paulinum in Schwaz, wo er auch maturierte. Im Jahre 1971 trat er ins Priesterseminar in Innsbruck ein. Am 22. Mai 1977 wurde er in der Pfarrkirche St. Andrä in Lienz zum Priester geweiht. 

Anschließend war er acht Jahre Pfarrer in Barwies, war Nachbar und gut befreundet mit Landeshauptmann Eduard Wallnöfer, von dem er, wie er immer sagte, sehr viel gelernt hat. 1984 wurde er von Bischof Reinhold Stecher nach St. Jakob i. D. versetzt. Dort wirkte er 35 Jahre lang segensreich. 1988 wurde Reinhold zusätzlich für 4 Jahre zum Pfarrprovisor von St. Veit i. D. ernannt. Im Juni 1996 wurde er zum Dekan des Dekanats Matrei i. O. gewählt. Niemand ahnte damals, dass er dieses Amt 24 Jahre lang ausüben würde. Lange gehörte er der Personalkommission der Diözese an. Außerdem war er jahrelang im Priesterrat tätig. In der Pfarre St. Jakob war er verantwortlich für viele Neuerungen, z. B. Sternsingeraktion, Caritas-Haussammlung, die beliebte Kindermette zu Weihnachten. Er installierte auch den Kirchenrat, den es vorher nicht gegeben hatte. Wichtig war ihm die würdige Gestaltung der Gottesdienste. 

2014 erkrankte er schwer, was alle tief betroffen und besorgt machte. Nach mehreren Monaten konnte er wieder in die Pfarrarbeit einsteigen – zur großen Freude der Pfarrangehörigen. 2017 feierte Reinhold in seiner Heimatgemeinde Assling das 40-jährige Priesterjubiläum. Im September 2020 trat er in den Ruhestand und übersiedelte nach Assling, wo er 2 Jahre ständiger Aushilfspriester war. 

Am Sonntag, dem 10. Juli kam dann sein überraschender Tod. Auf Bitten von Bürgermeister von St. Jakob, Ingo Hafele, wurde der Leichnam von Reinhold auch in der Pfarrkirche von St. Jakob aufgebahrt, wo am 12. Juli eine würdige Abschiedsfeier stattfand. Reinhold war ein gütiger, umgänglicher Seelsorger, der den Menschen wertschätzend begegnete. Der Obmann des Pfarrgemeinderats der Pfarre St. Jakob, Ing. Kurt Kleinlercher, sagte bei der Trauerfeier u.a.: “Du hast uns das Wort Gottes in eindrucksvoller Klarheit verkündet und uns so Woche für Woche Richtung und Orientierung im Glauben gegeben. Du warst für uns ein Segen.“ 

Reinhold wollte als Priester ein guter Hirte sein und den Menschen vermitteln, dass der Glaube uns alles mit neuen Augen sehen lässt – das Leben, das Leiden und auch den Tod. Er wollte Zeuge eines liebenden und barmherzigen Gottes sein, der nicht auf unsere Vergangenheit fixiert ist, sondern immer bereit ist, uns Vergebung zu schenken. 

Die Trauer um Reinhold ist sehr groß – im Defereggental, im Dekanat Matrei und in Assling.

Hier einige Bilder vom Beten in St. Jakob und Begräbnis in Assling!

 

Quelle: Diözese Innsbruck

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