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Helfi Olympiade 08.03.2017

Junge Meister der Ersten Hilfe

Zum fünften Mal ging am Mittwoch, 08. März, die Helfi-Olympiade in Matrei in Osttirol über die Bühne. „Wichtig ist, dass man Erste Hilfe möglichst früh und oft zum Thema macht, damit sie zu dem wird, was sie sein soll, nämlich selbstverständlich“, so Reinhard Salcher, Direktor der Polytechnischen Schule Matrei, Organisator der Helfi-Olympiade und Bezirksleiter des Jugendrotkreuzes.

20 Helfi-Teams mit insgesamt 130 Volksschulkindern aus ganz Osttirol waren topmotiviert und stellten ihr Können in der Ersten Hilfe im Matrei Tauerncenter unter Beweis. Auch aus dem Defereggental waren bei diesem Bewerb die Reimmichl Volksschule St. Veit und die Volksschule Feld mit zwei Teams vertreten. Die Dritt- und Viertklässler waren wochenlang mit der Thematik „Erste Hilfe“ beschäftigt und wurden von ihrer Lehrerin Sylvia Payer eifrig betreut. Der Fleiß machte sich auch bezahlt und auch die Direktoren Birgit Patterer und Markus Tönig konnten stolz auf ihre Schützlinge sein.

Für die jungen Ersthelfer galt es, die Nerven zu bewahren und an drei Praxisstationen Notfälle aus dem Alltag zu bewältigen. Nachgestellt wurden eine Kollision von zwei Skifahrern, ein Rodelunfall und zwei Unfälle im Haushalt. Die Verletzungen reichten von Nasenbluten über Schnitt- und Platzwunden bis hin zu einem Beinbruch, einer Verbrennung und Bewusstlosigkeit.

Als Bewerter waren MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes und Jugendrotkreuzes im Einsatz. An einer Theoriestation wurde schlussendlich noch Wissen zum Thema Erste Hilfe abgefragt. Nach jeweils einer halben Stunde Wettbewerbszeit konnten sich die SchülerInnen am umfangreichen Rahmenprogramm erfreuen. Die Feuerwehr bot allen Anwesenden die Möglichkeit, sich mit der Drehleiter in luftige Höhen zu begeben und anschließend auch einmal selbst den Feuerwehrschlauch in die Hand zu nehmen. Die Kinderpolizei war mit einem eigenen Stand vor Ort, bot ein Gewinnspiel an und gab Informationen zu ihren Tätigkeitsbereichen.

Es gab auch die Möglichkeit, den Notarzthubschrauber mit einem Shuttlebus am Matreier Stützpunkt zu besichtigen. Auch in das Innere eines Rettungsautos wurde Einblick geboten. Besonders attraktiv war die Schminkstation. Beinahe alle jungen BesucherInnen ließen sich im Laufe des Vormittags eine realistisch aussehende Verletzung schminken. An der Quizstation gab es attraktive Preise zu gewinnen. As Erinnerung an die Helfi-Olympiade gab es die Möglichkeit, einen Namens-Button zu erstehen. Erstmals kam heuer auch „Helfi“ höchstpersönlich in voller Lebensgröße vorbei, und so manches Erinnerungs-Selfie wurde geschossen.

Die Freude bei den Kindern war groß, als alle Helfi-Teams für ihre ausgezeichneten Leistungen Preise erhielten.

Und die Sensation war perfekt: Von den 20 Mannschaften gingen der erste und der zweite Platz und somit die Gold- und Silbermedaille an die St. Veiter Kinder. Die „St. Veiter Profipicker“, so der Teamnamen der ersten Mannschaft mit Roman Berger, Florian Kleinlercher, Jana Mellitzer, Annika Rieger, Simone Tegischer und Carolina Walder, holten sich mit einem Punkt Vorsprung den „Olympiasieg“.

Auch die zweite Mannschaft, die „St. Veiter Mumienverbinder“ mit Veronika Gomig, Michael Kleinlercher, Selina Mellitzer, Jonathan Obkircher, Paul Obkircher und Mirjam Rieger zeigten, dass sie in der Ersten Hilfe super drauf sind. Sie holten sich die Silbermedaille. Platz drei und damit die Bronzemedaille ging an die Volksschule Außervillgraten mit dem Team „Blutströpfl“.

Hier einige tolle Bilder dazu!