Fahrplanauskunft

Defmobil Fahrplan:

DefmobilWinter2016
Freitag, 28. Juli 2017
St. Jakob in Defereggen
8/20

Osttiroler Pustertal:

Tel.: 0664 155 9920

Iseltal:

Tel.: 0664 155 9971

Defereggental:

Tel.: 0676 7412663 oder 0664 155 9963

Der diensthabende Arzt ist am Gemeindeaushang
und im Internet unter www.notarztverband.at jederzeit ersichtlich

Leitstelle:

Tel.: 141

 

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Kontakt

Tourismusinformation St. Jakob
Unterotte 44, 9963 - St. Jakob i. D.
Tel.: +43 (0)50 212 600,
defereggental@osttirol.com

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Pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige

 

Pflegebedürftigkeit hat viele Gesichter

Pflegebedürftigkeit - mit diesem Thema sehen sich immer mehr Menschen konfrontiert.


Am Anfang stehen zunächst viele Fragen.
Aber auch bereits bestehende Pflegebedürftigkeit kann sich so verändern, dass neue Überlegungen zu angemessener Hilfe und Betreuung angestellt werden müssen. Die Aufgaben der Pflege und Betreuung sind für Angehörige vielschichtig.
Der Sozial-und Gesundheitssprengel bietet Unterstützung durch geschultes und motiviertes Personal als Grundlage für ein System ergänzender und entlastender Hilfen.

Die Motivation prägt den Pflegealltag

Eine Motivation für die Entscheidung, Pflege zu übernehmen, ist die moralische Verantwortung Angehörigen gegenüber. Der gesellschaftliche Druck ist besonders in den ländlichen Gebieten bedeutend für die Entscheidung. Traditionelles Verhalten und die Angst, ins Gerede zu kommen, wenn ein Angehöriger ins Pflegeheim kommt, veranlassen oft die Entscheidung zur Pflege zu Hause. Aber auch Dankbarkeit, Verbundenheit und Liebe spielen eine große Rolle.

Je nach Motivation für die Übernahme der Pflege gestaltet sich der Pflegalltag.
Wurde die Pflege aus Angst vor dem Gerede der Nachbarn übernommen, ist der Druck, "es schaffen zu müssen" bei auftauchenden problematischen Situationen sehr viel größer.

Das Versprechen, "ich werde immer für dich da sein", kann zu einem Gefängnis werden.
Viele Pflegende müssen miterleben, wie selten zu Gast befindliche andere Familienangehörige "in den Himmel behoben werden". Nach solchen Erlebnissen werden sie sich verstärkt darum bemühen, endlich auch einmal die gebührende Anerkennung zu erhalten.
Pflegende mit derartigen Motivationen gestehen sich Überlastungen nicht ein und nehmen auch die Angebote zur Entlastung nicht an.

Grenzen der Belastbarkeit

Man kann davon ausgehen, dass die Hauptbelastung in der Pflege und Betreuung bei einer pflegenden Person, meist einer Frau liegt. Einen Angehörigen zu pflegen, bedeutet mit seinen eigenen physischen und psychischen Grenzen konfrontiert zu werden. Das kann sich einerseits in körperlicher Überforderung, aber auch in persönlicher Überforderung durch den Wegfall von Freizeit und sozialen Kontakten zeigen. Als besonders belastend wir of die Unabsehbarkeit des Endes der Pflegesituation erlebt. Gerade aufgrund der enormen Belastung darf die pflegende Person nicht auf eigene Unternehmungen verzichten. Die eigene Gesundheit ist nicht nur für die pflegende Person, sondern auch für den Pflegebedürftigen wichtig.

Wege aus der Überforderung

Der Weg aus der Überforderung beginnt mit der ehrlichen Hinterfragung der Motivation für die Übernahme der Pflege. Das Hinterfragen kann dazu führen, alte Verhaltensmuster und bestehende Kreisläufe zu durchbrechen und den Schritt, sich unterstützen zu lassen, ermöglichen.

Wichtig ist, dass Sie sich selbst gesund erhalten, d.h. ausreichend Pausen in der Pflege und Betreuung machen, genügend schlafen, sich gesund ernähren. Aber auch, dass Sie für sich signalisieren, über Ihre tiefsten Gedanken, Ängste und Sorgen zu sprechen. Die Pflege kann als bereichernd erlebt werden, wenn Sie nicht nur die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen, sondern auch Ihre eigenen Bedürfnisse ernst nehmen.

Professionelle Unterstützung und Begleitung

Es gibt von den Sprengeln auch Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger. Durch die Inanspruchnahme von Entlastungsanbegoten können Sie sich einen Freiraum schaffen, den Sie zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse nützen können.