Fahrplanauskunft

Defmobil Fahrplan:

Fahrplan DefMobil

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Der diensthabende Arzt ist am Gemeindeaushang
und im Internet unter www.notarztverband.at jederzeit ersichtlich

Leitstelle:

Tel.: 141

 

Auszeichnung für´s DefMobil

klima:aktiv Auszeichnung für den Deferegger Rufbus „defMobil“

Klimaschonende Mobilität, Ökologie und Nachhaltigkeit haben einen wichtigen Stellenwert im Tourismus. Mit dem flexiblen und serviceorientierten Angebot des „defMobil“ leisten die drei Gemeinden im Defereggental einen wichtigen Beitrag zu Tourismusentwicklung und Förderung sanfter Mobilitätsangebote.

Als klima:aktiv mobil Projekt- und Programmpartner zeichnete Umweltminister Niki Berlakovich am 12. Jänner das „defMobil“ im Rahmen der Ferienmesse Wien als Vorbildprojekt aus. Die auf die Anforderungen der Gäste zugeschnittenen Angebote im Defereggental ermöglichen einen autofreien Zugang zu zahlreichen Sport und Freizeitzielen und bringen Gäste auch autofrei ins Tal.

„Durch die Initiativen des Lebensministeriums und durch die Auszeichnungen möchten wir die gesamte Tourismus- und Freizeitbranche ermuntern, klimafreundlich und umweltbewusst zu handeln. Es freut mich ganz besonders, dass wir immer mehr Betriebe und Gemeinden gewinnen können, die mit verschiedensten Maßnahmen vorbildlich CO2 einsparen“, so Berlakovich.

Als Zeichen der Anerkennung für Unterstützung und Förderung von Seiten des Bundes durch klima:aktiv und den Klimafonds, überreichten Bgm. Vitus Monitzer (Gemeinde St. Veit), Bgm. Franz Hopfgartner (Gemeinde Hopfgarten) und MMag. Marlen Peintner (Regionalleiterin TVB Defereggental) dem Minister eine Jahreskarte zur Nutzung des Rufbusses und luden den Minister zu einem Besuch ins Defereggental ein.

Monitzer und Peintner stellten das Projekt defMobil auch bei der CSR Tagung einem Expertenplenum vor. In Fachkreisen sieht man das defMobil als viel versprechende Möglichkeit und einen Lösungsansatz für Gewährleistung von öffentlicher Mobilität im ländlichen Raum. Gerade für den österreichischen Tourismus spielen intakte Naturräume eine wesentliche Rolle. Nur durch einen achtsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen können wir unsere Landschaften gesund, erholsam und erlebenswert erhalten und so die Basis unserer Tourismuswirtschaft sichern. klima:aktiv, die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, und das Österreichische Umweltzeichen bieten dazu Tourismusbetrieben und Destinationen Unterstützung bei der Umsetzung nachhaltiger Tourismusprojekt.

Der von den Gemeinden betriebene Rufbus, der seit Ende November 2010 im Einsatz ist, befördert im Jahresschnitt über 500 Fahrgäste. Seit dieser Wintersaison wird das defMobil auch als Ergänzung zum Skibus angeboten und hat im Dezember 2011 eine Rekordnutzung von 635 Kunden zu verbuchen. Gäste haben mit der Wochenkarte die Möglichkeit den Service des Rufbusses in Anspruch zu nehmen und kommen im Stundentakt bequem zum Skizentrum St. Jakob, Langlaufloipe, Rodelbahnen und zu den Beherbergungsbetrieben.

Die Bürgermeister der Gemeinden St. Jakob, St. Veit und Hopfgarten setzen mit dem „defMobil“ ein  Zeichen für die Unterstützung nachhaltiger Tourismusaktivitäten. Ein eigens von den Gemeinden und TVB eingerichtetes Marketingteam arbeitet an Packages die immer mit den entsprechenden Mobilitätsangeboten vernetzt sind. Auf der Ferienmesse wurden „Sanfter Winter“ und Wanderurlaub Packages beworben bei denen das „defMobil“ wichtiger Bestandteil des Angebotes ist. Zum Ausprobieren erhielten Messebesucher eine Gratiswochenkarte in Kombination mit einer Urlaubsbuchung im Defereggental.

Die Förderzusagen von Land Tirol und klima:aktiv für das zweite und dritte Betriebsjahr liegen vor. Es gilt nun die Bevölkerung verstärkt einzubinden, sowohl was Nutzung als auch aktiver Servicebeteiligung betrifft um das „defMobil“ langfristig zu etablieren.

Ohne das Engagement der Gemeinden und den Weitblick der drei Bürgermeister wäre das in Österreich einzigartige Projekt nicht realisierbar gewesen. Herausforderungen wie Abwanderung, Unterstützung von Familien und Senioren sowie die Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen für den Tourismus gehen die Bürgermeister Hopfgartner, Monitzer und Hauser gemeinsam mit diesem Mobilitätsprojekt an. Nur mit gebündelten Kräften gelingt es, Herausforderungen wie Finanzierung, Bewusstseins- und Öffentlichkeitsarbeit zu begegnen.