Fahrplanauskunft

Freitag, 20. Juli 2018
St. Jakob in Defereggen
12/22

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Christbaum - Geschichte

Der Christbaum in St. Veit, Fraktion Zotten, hat eine Höhe von ca. 20 Metern und kann bei der Fahrt ins Tal schon von weitem gesehen werden und kündet mit seinen Lichtern das Weihnachtsfest, das Fest der Freude und des Lichtes, an und hat ebenso auf seiner Spitze einen Stern.
Er strahlt Ruhe, Licht, Größe und Frieden, aber auch Wärme und Freude aus.
Mit seinen Lichtern in der kalten Winternacht zeigt er aber auch, dass es nicht mehr weit ist. Wir sind bald daheim.
Die Kulturgesellschaft „HEIMAT DEFEREGGEN“ möchte so allen Vorbeifahrenden eine kleine Freude in der Weihnachtszeit machen.

Kennen Sie die Geschichte des Christbaums?

1419 Bäcker in Freiburg im Breisgau sollen einen Tannenbaum im Heilig-Geist-Spital mit Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt haben. Kinder durften diesen Baum zu Neujahr „plündern“.
1535 Martin Luther erfindet das „Christkindl“, nachdem zuvor nur der hl. Nikolaus der Gabenbringer war. Das Christkindl verbreite sich in evangelischen Landen.
1510 Bericht über einen Weihnachtsbaum in Riga/ Lettland.
1521 Rechnung eines Försters für einen Weihnachtsbaum
1539 Urkundlich zum erstenmal belegt: Ein Weihnachtsbaum wird im Strassburger Münster aufgestellt.
Ab 1600 Verbreitung der Weihnachtskrippen. Anfänglich nur in Klöstern.
1611 Silberlametta aus Papierstreifen werden auf den Weihnachtsbaum gehängt.
1770 In Deutschland kommen Stroh- und Zinnsterne auf.
Um 1800: Reiche und Begüterte leisten sich einen Weihnachtsbaum. Arme Leute haben selbst keinen Wald und haben daher keinen Weihnachtsbaum. Tannenbäume sind selten und teuer. Die Kirche verbietet den Christbaum, diesen „heidnischen“ Brauch.
1800 Die Produktion von Christbaumschmuck beginnt.
1800 Auch Napoleon hat bereits seinen Christbaum.
Ab 1800 es entstehen die ersten „Weihnachtswunschzetteln“
1802 Gründung der „Leonischen Fabriken“ in Stans durch die Ahrner Gesellschaft (Ahrntal – Maria Prettau - Südtirol) zur Herstellung von Christbaumschmuck (Lametta, Metallfadengirlanden,..). Aufstieg zu einem der weltgrößten Hersteller. Heute wegen asiatischer Konkurrenz geschlossen.
1816 Der erste Christbaum in Wien.
1818 In Oberndorf macht der Lehrer Franz Xaver Gruber eine Melodie zum bereits 1816 vom Hilfspriester Joseph Mohr geschriebenen Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ und dieses wird in der Christnacht mit Gitarrenbegleitung zum erstenmal gesungen (Die Orgel fiel anscheinend wegen eines mauszerfressenen Blasbalges aus.)
1824 „Oh, Tannenbaum“ wird zum erstenmal gesungen.
1826 Das „Stille-Nacht-Lied“ wird vom Zillertaler Orgelbaumeister Karl Mauracher aus Fügen ins Zillertal gebracht und durch die Zillertaler Nationalsängerfamilien Rainer und Strasser weltweit verbreitet. Heute wird es in mehr als 300 Sprachen und Dialekte gesungen.
1830 Der erste Christbaum in Berlin.
1835 Der Weihnachtsmann wird zum erstenmal im Gedicht „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ von Heinrich Hoffmann von Fallersleben genannt.
1839 Hinrich Wichern schafft mit seiner Idee den ersten Adventkranz, obwohl in einem Gedicht von Matthias Claudius (1740 – 1815) der Adventkranz Jahrzehnte früher detailreich beschrieben wird.
1846 Ein Bild geht um die Welt: Die englische Königsfamilie steht vor dem Christbaum.
1847 In Lauscha in Thüringen entstehen die ersten Christbaumkugeln aus Glas. Grund: Viele Menschen konnten sich die teuren Walnüsse und Äpfelchen nicht leisten.
1878 Ein Patent wird erteilt: Lametta aus feinen glitzernden Silberfolien-Streifen.
1878 Ein Patent wird erteilt: Der Pendelkerzenhalter lässt am Christbaum Kerzen immer senkrecht stehen.
1879 Ein Patent wird erteilt: Der Klemmkerzenhalter, heute noch weltweit gebräuchlich.
1880 Kleines Blechspielzeug erobert den Christbaum.
1880 Frank Woolworth importiert die deutschen Glas-Christbaumkugeln in die USA.
1882 USA-Patent: die ersten elektrischen Christbaumkerzen
1892 USA-Patent: die ersten Drahthaken zum „Hängen“ auf den Christbaum.
1900 Die ersten Wachsengel als Christbaumschmuck kommen auf.
Um 1900 das „Christkindl“ gibt es nun in allen katholischen Ländern, auch in Bayern und Österreich.
1908 Der Münchner Verleger Gerhard Lang „erfindet“ den Adventkalender.
Um 1900: Christbäume verbreiten sich überall in Österreich.
1907 Patent für Franz Jacob Welter „zur Herstellung eines funkensprühenden Leuchtstabes“. Die Wunderkerze, „Sternspritzer“ ist erfunden. Bestandteile: Bariumnitrat, Aluminiumpulver, Eisenpulver, Mehl und Kartoffelstärke.
1920 Der nunmehr größten Herstellerbetrieb für Christbaumschmuck aus Glas steht im böhmischen Gablonz.
1920/ 1930 In einigen armen Tälern werden die ersten Christbäume aufgestellt.
1926 leuchtet der höchste lebende Christbaum mit seinen Lichtern in den USA im Sequoia Park. Höhe: 82 Meter.
1932 Coca Cola beauftragt den schwedisch-amerikanischen Zeichner Haddon Sundblom; dieser zeichnet einige Jahre lang Szenarien mit „Santa Claus und Coca Cola“ und erfindet so, nach dem Vorbild eines Cola-Fahrers, den Weihnachtsmann, pausbäckig, mit langem, weißen Bart, mit rotem Mantel und weißem Pelzkragen als „Werbe-Ikone“ neu.
1942 Der Amerikaner Bing Crosby besingt „White Christmas“. Dieses Lied liegt auf der ewigen Bestsellerliste auf Platz zwei. (Platz eins: Candle in the Wind von Elton John).
1980 Am Hang des Monte Ingono wird jährlich ein Christbaum mit 800 Meter Höhe und 400 Meter Breite gebildet, der aus 50 km Entfernung zu sehen ist.

Der mittlerweile berühmteste Christbaum wird wohl jedes Jahr seit 1931 in New York am RockefellerCenter aufgestellt. Dieser Christbaum, eine jährliche Spende der norwegischen Regierung, hat eine Größe von 20 bis 30 Metern, ca. 25.000 Glühbirnen und 8 km Elektrokabel. An der Spitze ist ein Stern.

Der Christbaum in St. Veit, Fraktion Zotten, hat eine Höhe von ca. 20 Metern und kann bei der Fahrt ins Tal schon von weitem gesehen werden und kündet mit seinen Lichtern das Weihnachtsfest, das Fest der Freude und des Lichtes, an und hat ebenso auf seiner Spitze einen Stern.
Er strahlt Ruhe, Licht, Größe und Frieden, aber auch Wärme und Freude aus.
Mit seinen Lichtern in der kalten Winternacht zeigt er aber auch, dass es nicht mehr weit ist. Wir sind bald daheim.
Die Kulturgesellschaft „HEIMAT DEFEREGGEN“ möchte so allen Vorbeifahrenden eine kleine Freude in der Weihnachtszeit machen.